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Das Geheimnis neuer Verhaltensweisen

Du kennst das bestimmt auch. Theoretisch weißt du, was du künftig ändern willst, aber an der konkreten Ausführung hapert es zumeist, wenn es soweit ist. Interessant ist hier der wissenschaftliche Blickwinkel, warum dies so ist und was wir konkret tun können.

Die Wissenschaft im Bereich Verhaltensänderung sagt uns hier genau zwei Dinge. Zum einen ist unser Gehirn auf „Automatizität“ ausgelegt, d.h. es unterliegt automatischen Mustern und Impulsen und zum anderen bedarf es einem Warum?

 

Folgende drei Fragen können helfen, neue Verhaltensweisen schneller umzusetzen:

1. Wie hoch ist meine Bereitschaft auf einer Skala von 1 bis 10?

  • Interessant ist hierbei, dass eine Motivation bis zu einem Score von 6 noch nicht ausreichend ist. Möglicherweise ist hier noch ein anderes Ziel viel stärker
  • Hilfreich sind auch viele kleine Veränderungen, die leicht umzusetzen sind. Sie wirken wie eine Art Kettenreaktion – eine führt zur nächsten.

 

2. Welche Bedeutung hat die Verhaltensänderung für mich?

  • Schaue, dass du dein Ziel oder deine angestrebte Veränderung mit deinen obersten Lebensprioritäten verknüpfst, mit Freunden, Partner, Kindern oder Lebenssinn zusammenhängen
  • Beispielsweise: Ich gönne mir regelmäßige Auszeiten durch Sport, spazieren gehen, einer Massage, um im Leben meines Kindes eine aktive Rolle spielen zu können.

 

3. Wie zuversichtlich bist du dein Verhalten anhaltend zu verändern?

  • Wichtig ist von vornherein, dass du den Preis dafür identifizierst, der für dein Ziel notwendig ist.
  • Beispielsweise kann es bedeuten, dir feste Zeiträume dafür einzuplanen  
  • Studien von Packham 2014 unterstreichen, dass sich insbesondere dann Erfolge einstellen, wenn du dich an die Bereiche in der Vergangenheit erinnerst, wo du schon erfolgreich wachsen durftest.

weitere Tipps 

  • mach kleine Schritte und lobe dich dafür
  • neue Verhaltensweisen haben am Morgen die größte Ausüberungswahrscheinlicheit
  • verknüpfe die neuen Verhaltensweisen mit täglichen Situationen. Wenn ich zum Beispiel in einer Warteschlage an der Kasse stehe, meditiere ich :)
  • nicht darüber nachdenken, einfach machen. Unser Gehirn eine Entscheidung treffen zu lassen, wie "Gehe ich heute zum Sport" wirkt ermüdend und zieht einen "schwachen Moment" magisch an

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