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Wie du dein Gedankenkarussell stoppen kannst!

Kennst du das auch? Du liegst im Bett, willst einschlafen und plötzlich sind Sie da, die vielen Gedanken oder der eine große wiederkehrende Gedanke, der sich plötzlich wie ein Karussell anfängt zu drehen und so gar nicht zur Ruhe kommen will. Sobald wir dann noch anfangen uns zu bemühen still zu werden, scheinen die Gedanken dadurch erst recht auf Touren zu kommen. Wenn folgendes dazu kommt „Ich muss doch morgen wieder früh raus und habe nur noch X-Stunden Schlaf“ ist das Chaos perfekt und wie der nächste Tag aussieht, wissen wir alle ;)

 

Diese Inspirationen sollen dir helfen, in unserer hektischen Welt, die nötige Ruhe und Gelassenheit wiederfinden – denn wir verfügen bereits über diese innere Quelle. Mit diesem Thema zur Vorbeugung und Umgang mit Ängsten, Erschöpfung und Traurigkeit beschäftigt sich das Oxford Mindfulness Centre im Rahmen seiner dreißigjährigen Forschungstätigkeit. Ziel ist es mit Ihren Untersuchungen wieder eine tiefe Liebe zum Leben und all unser Tun herzustellen, um auch mit den ärgsten Widrigkeiten umzugehen, mit denen wir manchmal konfrontiert werden.

Folgende Übung lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Diese basieren auf der Mindfulness-Based Cognitive Therapy, deren Wirksamkeit von vielen klinischen Studien nachgewiesen wurde.

 

Anleitung zur 1-Minute-Achtsamkeits-Meditation

  1. Setze dich auf einen Stuhl und achte darauf, dass du gerade und bequem sitzt und dass deine Füße den Boden berühren.
  2.  Nun schließe die Augen und beginne genau deinen Atem zu beobachten. Nimm alles wahr.
  3. Wenn nach einer Weile Gedanken aufkommen, lenke deine Beobachtung wieder auf deinen Atem. Es ist völlig okay, dass Gedanken aufkommen, aber mit dieser Übung lernen wir, uns auf unseren Körper zu konzentrieren
  4. Nach einer Minute öffne deine Augen und komme langsam wieder in den Raum zurück.

 

Bei der 1-Minute-Achtsamkeits-Meditation ist wichtig, dass es völlig okay ist, wenn dies am Anfang noch weniger gut funktioniert und die Wahrnehmung auf dem Atem eher als flüchtig wahrgenommen wird. Die Konzentration auf den Atem führt zur Beobachtung, wie ein Gedanke oder ein Gefühl nach dem anderen entsteht, ohne dagegen anzukämpfen und schließlich dieses wieder ziehen zu lassen. Ziel ist die Entwicklung eines tiefen Verständnisses dafür, dass Gedanken und Gefühle vorübergehen du bewusst entscheidest, ob und wie du darauf reagieren magst.

 

Weitere Inspirationen sind folgende :)

 

Bewusst die Gedankenschublade nutzen

Für diese bewusste Reaktion kann ich dir zum Beispiel die Meditation für mentale Stärke und erhöhtes Selbstbewusstsein von Laura Malina Seiler in Ihrem Podcast empfehlen. Diese eignet sich gleich am Morgen noch vor dem Aufstehen (Dauer 19 Minuten). Danach hatte ich eine Art inneres Freiheitsgefühl, bewusst entscheiden zu dürfen, welchen Gefühlen und Gedanken ich an diesem Tag folgen möchte.

 

Schreibe deine Gedanken nach einer Meditation oder vor dem Schlafengehen auf

Diese Vorgehensweise führt dazu, dass es weniger Gedanken im Kopf werden und fördert letztlich eine klare Sichtweise.

 

Akzeptiere deine Gedanken

Es gibt einfach Dinge in unseren Leben, die wir nicht ändern können – sie passieren einfach. Aber was wir beeinflussen können ist, wie wir damit umgehen. Ob wir uns in einer Opferrolle sehen oder die Situation aus dem Blickwinkel der Verantwortung und des Loslassens betrachten – „Es ist wie es ist.“ Natürlich ist es leichter gesagt als getan, aber aus eigener Erfahrung einen geliebten Menschen für immer loslassen zu müssen, hat mir auch diese Sichtweise als Puzzelteil von vielen anderen weitergeholfen.

 

regelmäßiges Auspowern

 

Ob Ausdauersport, Fitnessstudio oder Yoga – egal welche sportliche Betätigung. Alle haben eine Gemeinsamkeit. Wir bauen aktiv Stress ab und unser Gehirn kann nur einen Fokus setzen. Sich entweder auf die körperliche Ausübung konzentrieren oder auf Gedanken und hierbei wählst du ganz klar die erste Variante.

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Kommentare: 1
  • #1

    Susi (Sonntag, 03 Dezember 2017 21:35)

    Wieder ein wundervoller Beitrag mit sehr wertvollen Tipps... Danke!