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Meditation mal anders ;)

Das graue Novemberwochenende lädt förmlich dazu ein – dich ganz gemütlich, ob mit Partner, Freunden oder auch allein vor den Fernseher zu packen und einen Film zu schauen. Du kannst dies, wenn du magst, sogar in eine Meditation für dich umwandeln und mit einer Reise in dein Unterbewusstsein verbinden.

 

Vor der Übung solltest du dir bewusst sein, dass neben deinen wundervollen Stärken, positiven Charaktereigenschaften und Werten auch dessen Gegenseite, deine Schatten, zu dir gehören, was genauso wundervoll ist und sein darf. Denn unsere Schatten sind nichts weiter, als Dinge, die nicht gelebt bzw. unterdrückt wurden und so ins Unterbewusste abtauchen. Wichtig ist hier insbesondere das Verständnis, dass es nicht zwangsläufig etwas Negatives sein muss. So können es auch Dinge sein, die z.B. nicht vorgelebt wurden. Wenn beispielsweise die Meinung eines Kindes von seinen Eltern nicht akzeptiert wurde, kann diese positive Eigenschaft später ins Unbewusste wandern, weil diese damals einfach keinen Platz und damit Weiterentwicklung fand. Nun liegt das Ziel im Sinne der Selbstverwirklichung und Auflösung möglicher Blockaden aber gerade darin, sich seinen eigenen Schatten bewusst zu werden – hinzusehen, diesen zu integrieren und ihn letztlich liebevoll annehmen.

 

Und geht’s:

  • Suche dir einen Film deiner Wahl. Für den Ausflug ins Unterbewusste unserer Schatten eignet sich zum Beispiel sehr gut Seven oder auch The Dark Night
  • Schaue den Film ganz bewusst - mit dem Wissen, dass alle Filmfiguren jeweils eine Facette in dir sein können und vor allem sein dürfen.
  • Schließe nach dem Film für ein paar Minuten die Augen und finde für dich heraus, was die einzelnen Charaktere mit dir zu tun haben? ...was sie vielleicht für Gedanken oder Gefühle in dir auslösen? ...welche Belohnung könnte daraus für dich hervorgehen?
  • Und wenn Du magst, spreche mit deinen engsten Freunden und Partner darüber

Berichte mir gern, ob dir die Übung hilfreich war.

 

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