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Was Stress mit Deinem Immunsystem macht und wie Du ihn schnell abbauen kannst!

Du kennst das sicher - auf Arbeit noch die wichtigsten Aufgaben vor dem Urlaub erledigen, dafür die ein- oder andere Überstunde in Kauf nehmen und dann: Der Urlaub beginnt und das Immunsystem startet plötzlich seine Talfahrt in Richtung Erkältung und Du bist die ersten Urlaubstage lahmgelegt.

Verantwortlich dafür ist oft negativer Stress, der wichtige Funktionen unseres Immunsystem unterdrücken kann oder auch zu vorzeitig alternden Immunzellen führt.

Neue Studien an der University of California belegen, wie der richtige Einsatz unserer Gedanken eine Stresssituation in positiven Stress umwandeln kann. Physiologisch und psychisch wird dabei die notwendige Energie freisetzt, um gute konstruktive Lösungen zu finden und gleichzeitig unser Gehirn fit und jung halten.

Der Schlüssel zur Umwandlung von negativen in positiven Stress liegt in folgenden Erkenntnissen, die du gerne für Dich testen kannst.

Übung

Am wichtigsten ist zunächst die bewusste Entscheidung, eine Stresssituation als Herausforderung anzunehmen und die damit verbundene Aufregung als etwas zu begreifen, was uns hilft, die eigene Bestleistung abzurufen.

  • Schritt 1 hat den Zweck, Distanz zwischen Stresszustand und Selbstwert schaffen. Hierfür hilft es, dass Du Dich zunächst gedanklich in den Stresszustand hineinversetzt und dazu eine Liste schreibst, welche Werte oder soziale Rollen für dich wichtig sind. Dies können z.B. die Werte Hilfsbereitschaft, Kreativität oder die soziale Rolle als Mutter oder Vater sein, um Dir zu verdeutlichen, dass die Leistung im Stresszustand nichts mit dir als wertvolle Person an sich zu tun hat. Studien von Pawlas und Plachetka belegen, dass die Identifizierung mit Werten das Belohnungszentrum aktiviert und effektiv zur Stressreduktion führt.
  • Schritt 2 beinhaltet drei Tools, um Distanz zwischen Gedanken und Gefühlen zu schaffen.
    • Tool 1: Betrachte Dich zunächst aus der Perspektive der dritten Person, damit Du Dich nicht mitten im Drama fühlst. So würde ich mir die Frage stellen: Was stresst die Kristin gerade?
    • Tool 2: ist die zeitliche Distanzierung, um zu erkennen, dass die stressige Situation nicht von Dauer ist. So kannst Du dich fragen: Wird mich das Problem noch in den nächsten 10-15 Jahren begleiten?
    • Tool 3: beinhaltet die visuelle Distanzierung, in der Du Dir das Problem aus der Ferne vorstellst und dir diese Fragen stellst: Warum hatte ich diese Gefühle? Was waren die Ursachen? Wird mich die Situation noch in 15 Jahren begleiten?
  • Zusätzlich helfen regelmäßige Aktivitäten, die tiefe Entspannung bewirken. Für den einen kann es ein Spaziergang in der Natur, Joggen, oder Achtsamkeitsübungen wie Meditation oder Yoga sein. Tolle Ideen liefert z.B. die AOKPlus mit den 20 kleinen Genussmomenten für Dein Leben, wie zum Beispiel am Wochenende bis mittags schlafen oder einfach mal ein paar Dinge auf die "Was-solls-Liste" packen ;)

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