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Wie Du für Dich richtige Entscheidungen triffst!

Wer kennt es nicht, dieses Gefühl sich nicht entscheiden zu können. Insbesondere bei schwierigen Entscheidungen fühlen wir uns manchmal stündlich oder sogar minütlich innerlich hin- und hergerissen. Kommt dann noch Zeitdruck hinzu, ist das innere Chaos perfekt. Nicht selten erleben wir im Ergebnis oft auch einen grundsätzlichen Konflikt zwischen Kopf und Verstand – was oft sehr sehr viel Kraft und Zeit kostet.

 

Daher möchte ich Dir folgende Methode für richtige Entscheidungen vorstellen. Wichtig ist dabei die grundsätzliche Einsicht, dass es im Grunde keine schlechten Entscheidungen gibt. Das essentielle ist, dass sich die Entscheidung für Dich richtig anfühlt. Auf gar keinen Fall solltest Du es mit Deiner Entscheidung anderen recht machen wollen.

 

Wichtig ist, dass Du bei Deiner Entscheidungsfindung auch Deinen Körper mit einbindest, da dieser mehr weiß, als uns unser Verstand glauben lässt. So belegen beispielsweise zahlreiche wissenschaftliche Studien, dass unser Verdauungssystem mehr als 100 Millionen Nervenzellen (Gershon, 1999) und unser Herz 40.000 neuronale Zellen besitzt (Lipton, Bhaerman 2009), die wir ruhig zu Rate ziehen können.

 

Zum Nachdenken:

Oft bemerke ich in diesem Prozess, dass mir mein Kopf etwas ganz Anderes suggeriert – mit Antworten, wie: Das kann doch gar nicht sein! oder das macht doch gar keinen Sinn! Aber genau hier ist es wichtig genau hinzuspüren, da der Verstand als Schutzfunktion oft nur die schnelle, sichere und einfache Lösung sucht, nicht aber die, die uns langfristig zufrieden macht und persönlich weiterbringt. Daher kannst Du Dir abschließend die Frage stellen: Ist die Entscheidung in meinem höchten Sinne und vor allem, fühlt sich diese für mich gut an? Wenn Du dies mit Ja beantwortest, dann hast Du die für Dich richtige Entscheidung getroffen.

3 Schritte zur richtigen Entscheidung

Step 1 – Informationen sammeln

Handelt es sich um ein sachliches Problem, ist es vorab sinnvoll Informationen zu sammeln. Beispielsweise bei der Wahl des richtigen Studienortes oder eines neuen Arbeitgebers ist es hilfreich, viele Informationen über zum Beispiel Rahmenbedingungen oder des neuen Wohnortes zu sammeln.

 

Step 2 – eine Verbindung zum eigenen Körpergefühl herstellen

In diesem Schritt ist es wichtig, einen Zugang zu seinem Körpergefühl herzustellen und sich mit diesem in Verbindung zu bringen. Hierzu kannst Du beispielsweise eine Atemübung machen, die ich im Beitrag zur inneren Stimme beschrieben habe oder Du gehst ganz einfach Duschen oder nimmst ein heißes Bad und nimmst deinen Körper mit allen Sinnen wahr. Stell Dir z.B. folgende Fragen:

  • Wie fühlt sich das Wasser auf meiner Haut an?
  • Wie duftet mein Duschgel?
  • Ist es warm oder kalt auf meiner Haut?

Step 3 – Entscheidungsfindung auf Körperebene

 

Nimm Dir nun ein weißes Blatt Papier und schreibe Deine Frage auf, die Dich beschäftigt. Lege vorab für Dich fest, ob eine Vorwärtsbewegung Deines Körpers ein ja und eine Rückwärtsbewegung ein nein bedeutet. Dann stelle Dich anschließend auf Dein Blatt Papier mit Deiner Frage und verbinde Dich mit dieser. Dazu kannst Du gerne die Augen schließen, um schneller in Deine Körperverbindung zu gelangen...Und nun achte darauf, in welche Richtung sich Dein Körper bewegt, ob sich ein leichtes Schaukeln nach vorn oder hinten einstellt. Damit nimmst Du die Antwort Deines Körpers auf.

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